Gästebuch der Initiative "Rettet die Grüne Lunge Werdersee"
17 Einträge auf 2 Seiten
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17 » Stefanie Frère aus Bremen-Neustadt
Ich kann die Argumente von Befürwortern und Gegnern dieses Projekts verstehen. ABER: Warum beseitgt man nicht zunächst Bauruinen/Schandbauten in Bremen für den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum anstatt auf grüner Fläche alles mit mehrstöckigen Häusern zu bebauen? In der Neustadt hat man damit schon angefangen und dies finde ich sehr gelungen.

16 » Johannes L aus Bremen
Wer von den Klägern ist unter 40 Jahren?
Wer von den Klägern hat kein Eigenheim?
Wer von den Klägern wohnt in einem Mehrparteienhaus oder einem Mietwohnung ohne Garten?
Wer von den Klägern hat eine frische Familie gegründet und sucht verzweifelt eine 3 oder 4 Zimmer Wohnung für unter 1000€ Kaltmiete im Monat?

oder anders gefragt:
Wer von den Klägern weiß wie es aktuell um Wohnraum in Bremen steht?
Ich glaube niemand. Ihr Protest ist egoistisch und aus Sicht der Allgemeinheit nicht nachzuvollziehen.

PS: Ich würde mich auf ihre Seite schlagen, wenn mir jemand aus ihrer Nachbarschaft ein Haus oder Wohnung zum Kauf anbietet. Meine Email Adresse habe ich angehängt. Man darf gespannt sein.

Auf gute Nachbarschaft,
Johannes

15 » Jürgen Fiege aus Bremen
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem verdienstvollen Kampf. Auch ich bin für die weitere Zersiedelung der Landschaft und Flächenfraß durch Ein-Familien-Häuser nebst Carport und Geräteschuppen. Verantwortung für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen – nein danke! Hauptsache mein Ambiente gefällt MIR.

14 » Jochen Horst aus Bremen Neustadt
Hallo zusammen,

guter und bezahlbarer Wohnraum ist in Bremen knapp. Gerade für junge Familien gibt es kaum Möglichkeiten einen passenden Wohnraum zu erwerben. Warum sollte man anderen Menschen nicht das gleiche Wohnglück gönnen, welches man selbst für sich in Anspruch nimmt?
Meine Familie und ich suchen schon länger ein Eigenheim in Bremen und würden auch gerne in der Neustadt/Habenhausen bleiben.

Bitte blockieren Sie nicht das Bauvorhaben durch irgendwelche Klagen, sondern gönnen Sie auch anderen Mitbürgern ein schönes Eigenheim in Bremen und am Deich.

Lasst uns doch gemeinsam aus der grünen Lunge am Werdersee das neue grüne Herz werden lassen.

Es grüßt freundlichst
Jochen Horst

13 » Wolfgang Iser aus Hohentorsheerstrasse 175
Die gesamte Diskussion ist mMn völlig verlogen:
* Die geplante Bebauungsfläche ist ganz sicher KEINE grüne Lunge von Bremen
* Der Fluglärm ist im gesamten Einzugsbereich der Neustadt/ Kattenturm eh vorhanden u. im Vergleich mit anderen Städten schlichtweg lächerlich gering
* Eine Stadt wie HB muss seinen Bürgern attraktive Wohngebiete zur Verfügung stellen und diese Fläche ist attraktiv
* es gibt derzeit bereits mehr Interessenten als geplante Wohnungen - eine nachfrage ist also definitiv vorhanden
Fazit:
Die gesamten Proteste GEGEN eine Bebauung der Fläche sind offensichtlich stark egoistisch geprägt (s.a. S21) - insbesondere von den Anwohnern des Fellendsweges, also in der ersten Reihe. diese hatten viele Jahre das GLÜCK, in die unbewohnte freie Natur schauen zu können. Diese Anwohner fürchten natürlich den Verlust dieses Blickes und vermuten einen Substanzverlust ihrer Immobilien.

Ich finde diese Anwohner sollten die haben, zu ihren echten Motiven gegen die Bebauung zu stehen, sich für die lange Zeit mit tollem Blick in die freie Fläche freuen und jetzt anderen Bremern AUCH das Wohnen in eben dieser Fläche gönnen!

12 » Wolfgang Iser aus Bremen
Nachstehend meine Einlassung zum Thema:

Dem grundsätzlich wachsenden Trend zur Urbanisierung folgend ist es die Pflicht der Stadt HB, ausreichend attraktiven Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Parallel ist dieses organische (EST-pflichtiges) Wachstum für die HB nahezu unabdingbar. (s. HH-Situation der Stadtstaates) Da Wohnraum in einem Stadtstaat aber Natur gegeben ein knappes Gut ist, wird es bei der Suche nach geeigneten Baugebieten zwangsläufig zu Interessenkonflikten kommen.

Hier ist ein allseits tragfähiger Kompromiss für Interessenten/ Gegner/ Stadt anzustreben.

Die aktuelle Argumentation der Gegner ist aus meiner Sicht das Gegenteil von Kompromiss.
Es wird hier mMn völlig egoistisch (ANWOHNER!!!!), engstirnig und mit fadenscheinigen Argumenten hantiert. Begleitet von der allgemeinen Eigenart vieler Bremer prinzipiell gegen ALLE Änderungen/ Neuerungen zu sein. (Jeder Baum wird beweint & nach 2 Jahren kräht kein Hahn danach - weil es keinen stört: z.B. Bebauung Stadtwerder/ REWE-Gelände Buto) Das ein Anwohner, der sein nettes EFH direkt im Fellendsweg hat, sich nicht freut, da der Blick zukünftig wohl ein wenig eingeschränkter sein wird, ist verständlich. Das ein anderer, wohnungssuchender mittel/ gut verdienender Bürger gerne dort wohnen möchte, aber ebenso. Das die Stadt wiederum die Bebauung dieses Grundstückes in Anbetracht der o.g. Interessen/ Pflichten ggü. Bürgern umsetzten will ebenso. Der Kompromiss ist daher mMn in der quantitativen/ qualitativen Ausgestaltung der Bebauung zu suchen. Nicht in der Nicht-Bebauung!

Alle ökologischen lärmtechnischen Aspekte gegen die Bebauung sind völliger Quatsch!. Ich lebe in der Woche in Frankfurt/ WE in HB. Wer sich in Bremen über Fluglärm beklagt ist nun definitiv auf dem Irrweg. Die wenigen Flugbewegungen bereiten mir geradezu Freude, da ich dann weiß, dass es den Flughafen überhaupt noch gibt...
Und die ökologischen Aspekte einer Bebauung dieser Hundetoilette der Anwohner; bringt das Bremer Klima nicht in Ansätzen ins Wanken. Schon eher die vielen unnötigen PKW-Staus in Folge des übertriebenen Rückbaus wichtiger Bremer Einfall-Straßen.

Daher:
Bebauung ja, aber (ökonomisch) sinnvoll und bitte in Abstimmung mit positiven & konstruktiven Gegnern/ Anwohner!

PS:
Wer sagt überhaupt, dass eine Bebauung den Wert der vorhandenen EFH senkt? Als Ferrero die Schoko-Bons auf den Markt brachte, haben nicht die anderen BonBon-Produzenten verloren, es ist im Gegenteil der Gesamtmarkt für alle Bonbons gestiegen....

11 » Werner Blum aus 28279 Bremen
Danke für die Info. Ich konnte leider an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Das war im Nachhinein auch gut so: Ich hätte da ordentlich Krawall gemacht. Ich kann nur empfehlen, bei der nächsten Wahl im Mai den beteiligten Parteien eine Ohrfeige zu verteilen.
Wenn der stellv. Sprecher des Ortsbeirats die Kritik zum Schluss ehrlich gemeint hat, dann muss das doch Folgen haben!

MfG

Werner Blum

10 » Gerrit aus Huckelriede
Das Zukippen von Grünflächen muss endlich ein Ende haben. Seit dem ich in Huckelriede wohne verschwindet fast jedes Jahr eine Grünfläche, dabei sind es genau diese Flächen die m.E. Bremen so sympatisch machen.
Gerne beteilige ich mich an entsprechenden Petitionen und hoffe auf ein radikales Umdenken unserer Politiker, damit auch noch meine Enkel ein grünes Fleckchen bestaunen dürfen.

9 » Florian Sankt aus Bremen
Diese Initiative dürfte wohl in wesentlichen von den Nachbarn des geplanten Bebauungsgebietes initiiert und getrieben werden, also bezeichnenderweise von jenen die ihrerseits zur Bebauung des Gebietes am Werdersee beigetragen haben und genau dies jetzt beklagen.
Es wird auf ökologische Gründe und ganz selbstlos auf die Lärmbelästigung für die künftigen Bewohner durch den Flughafen verwiesen. Da stehen wohl eher die persönlichen Interessen im Vordergrund. Das man den Verlust von Grünflächen in der Nachbarschaft beklagt, ist menschlich nachvollziehbar. Vergleicht jedoch Lebensbedingungen mit denen anderer Stadtteile, klagt man hier meiner Meinung nach auf sehr hohem Niveau.
Florian Sankt

8 » Helen Harjes aus Bremen
Guten Tag,

ich kann diesen Protest aus angeblichen Umweltgründen nicht nachvollziehen. Eine Wiese ist keine grüne Lunge, dort stehen überhaupt keine Bäume.

Sie wird zum Großteil als Hundeklo genutzt.

Ich kann verstehen, dass die Bewohner des Fellendsweges lieber auf eine Wiese gucken als auf Bebauung.

Andererseits finde ich es im höchsten Maße egoistisch, selbst schön im Grünen wohnen zu wollen, aber neue stadtnahe Wohnbebauung verhindern zu wollen.

Ich kann mich noch gut an die Neuerschließung des Baugebiets in Habenhausen vor ca. 30 Jahren erinnern. Gab es da auch Proteste der Altbewohner, die anderen das Wohnen nicht gönnen?

Mit freundlichem Gruß aus der Werderhöhe
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